Autorin Katja Hachenberg

Bücher

Welt ohne Inventar. Erzählungen von Katja Hachenberg. Gesichter von Reinhard Voss. Edition Cantz, 2017

Layout 1

In Welt ohne Inventar sind Reliefgesichter des Bildhauers Reinhard Voss und Erzählungen der Autorin Katja Hachenberg in einem Dialog zusammengeführt. Das hierbei entstehende beziehungsreiche Panoptikum künstlerischer und literarischer Figuren lädt zu visuellem und imaginärem Flanieren ein.

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Das Wasser des Pazifiks / Inmitten des Weiß. Erzählungen. Karlsruhe 2016

„Nichts bleibt von dem, was falsch ist. Was aber bleibt von dem, was wahr ist?“ Das fragt sich die junge Nadja Wagner, Protagonistin der Erzählung „Inmitten des Weiß“. Ihre Suche nach einer Antwort führt sie in tiefes Schweigen und schließlich auf eine Reise um den ganzen Erdball. Auch Eleonore Offenbach, Hauptfigur in „Das Wasser des Pazifiks“, hat sich einer wichtigen Entscheidung zu stellen…  Zwei poetische Geschichten von Menschen in einer unsicheren Welt, in der der Einbruch des Unberechenbaren alle festgefügten Lebenskonzepte sprengt. Hachenbergs Figuren sehen sich mit existenziellen Fragen konfrontiert und werden vom Schicksal zum Handeln gezwungen. Sie machen sich auf den Weg, um sich und ihr Leben neu zu erfinden und in ihrem Menschsein zu wachsen.

YELLOW ROOM. Erzählung. Karlsruhe 2014

„Wir wissen, dass nicht ein einziger Lidschlag umsonst gewesen sein wird. Kein Leuchten einer Blume in voller Blüte, kein Gesang des Windes in einem irgendwo wurzelnden Baum, kein Blick zu den Sternen, kein Schmerz.“ So heißt es in YELLOW ROOM, der die Geschichte einer großen Liebe erzählt. Hachenberg macht ihre Leser zu intimen Kompagnons der Erlebnisse ihrer Protagonistin auf deren Gang durch das Berlin unserer Tage. Ein Dokument des Schauens, der Erinnerung und der Befreiung, ein poetisches Bekenntnis!

Der Berg der Vergessenheit. Erzählungen mit einem Essay über das Schreiben. Karlsruhe 2013

Neun Erzählungen, die um Themen wie Einsamkeit und Sozialität, Liebe und Unmöglichkeit von Nähe, Verlust und Abschied kreisen und die Zerbrechlichkeit von Körper und Leben eindringlich vor Augen führen. Der den Erzählband einleitende Essay reflektiert Bedingungen und Möglichkeiten des Schreibens.

Der japanische Junge. Erzählungen. Karlsruhe 2012 (zur Zeit vergriffen; Neuauflage geplant)

„Eines Tages bin ich einfach aus dem Bild getreten“: „Der japanische Junge“ zeichnet das stimmungsvolle poetische Bild eines Ausbruchs aus Gewohnheit und Erwartung. Der überraschende Schritt eines Jungen wird zur Metapher für Freiheit und Unverfügbarkeit von Körper und Leben.

ins Niederländische übersetzt von Peter Motzheim: De Japanse Jongen. Verhalen. Mijnbestseller NL, 2014

Drie korte verhalen schetsen een poetisch beeld van het loslaten van vanzelfsprekendheden, van verandering en het vinden van een eigen manier om daarmee om te gaan.

Literarische Raumsynästhesien um 1900: Methodische und theoretische Aspekte einer Aisthetik der Subjektivität. Bielefeld 2005 (Aisthesis Verlag) (Monografie)

Die Arbeit diskutiert die Zusammenhänge der Begriffe Subjekt, Raum und aisthesis am Beispiel literarischer Raumsynästhesien und beschreibt methodische, theoretische und textanalytische Implikationen. Sie bietet eine Re-Lektüre dreier Schlüsseltexte der Dekadenzliteratur um 1900: Richard Beer-Hoffmanns „Der Tod Georgs“, Thomas Manns „Die Buddenbrooks“ sowie Rainer Maria Rilkes „Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“. Leitende Arbeitshypothese ist die einer Subjektivierung bzw. Synästhetisierung des fiktionalen Raums.